KAM

Offener Realisierungswettbewerb

ORT

Wien

NUTZUNG

Büro

BAUWEISE

Re-Use

NUTZFLÄCHE

130m2

STATUS

Wettbewerb, 3. Platz

AUFTRAGGEBER:IN

Bundeskammer der Ziviltechniker:innen

Kammer machen…

… da steht jetzt was im Raum

Unser Konzept für den Büroumbau in der Karlsgasse 9/10 gliedert sich in drei Phasen: Heute wird der Innenraum des Büros zukunftsfähig gemacht. Morgen entsteht vor dem Eingang eine Grätzloase, die mit Materialien aus dem Rückbau der Büroräume von Architekturstudierenden der TU Wien umgesetzt wird, um den Wiener:Innen die Arbeit der ZT-Kammer näherzubringen. Übermorgen folgt die Ergänzung eines hofseitigen Balkons, um die Bürofläche um einen Freiraum zu erweitern.

Im „Heute“ liegt der Fokus auf zwei flexibel nutzbaren, gut belichteten Bürobereichen, die durch einen zentralen Funktionskern mit Küche, Sanitär, Technik, Stauraum und einem vielseitig nutzbaren „Extrazimmer“ gegliedert sind. Durch die offene Zonierung, verschiebbare Raumteiler und mobile Möblierungselemente lässt sich die Bürofläche flexibel an einen Wechsel der Nutzungen anpassen.

Reduce, Reuse, Rycycle

… Die Materialwahl orientiert sich an Natürlichkeit und Nachhaltigkeit: Der zentrale Funktionskern ist büroseitig mit Kork verkleidet, wirkt akustisch dämpfend und dient gleichzeitig als Pinnwand und Informationsträger. Bestehend aus Holzständerwänden mit Lehmbauplatten statt konventioneller Bauweise aus Gipskarton und Stahlblech, überrascht er im Inneren: Ein lebendiges Pink kleidet Wände und Decke vollständig in cradle-to-cradle-zertifizierten Fliesen. Ergänzt wird das Konzept durch langlebigen Linoleumbelag im gesamten Bürobereich sowie durch Paneele aus Hanf, die akustische und atmosphärische Qualität schaffen.

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